Aljoscha Burchardt
Als ich mich entscheiden musste, was ich studieren wollte, stand ich vor einem Dilemma: Einerseits wollte ich mich (geistes-)wissenschaftlich mit Sprache beschäftigen, andererseits interessierte ich mich für die Informatik und wollte sie gerne als „harten Kern“ meines Studiums sehen. Meine Entscheidung, Computerlinguistik in Saarbrücken zu studieren, war goldrichtig. Das Dilemma war gelöst und ich wurde Teil eines weltweit renommierten und dennoch familiären Institutes, an dem ich nach meinem Studium dann auch die ersten Jahre meines wissenschaftlichen Berufslebens verbrachte und meinen Doktor machte. Auch wenn das Saarland vielleicht in erster Linie Naturliebhabern bekannt sein dürfte, ist die Campus-Uni im Saarbrücker Stadtwald mit ihrem starken IT-Cluster ein Ort, an dem es sich gut lernen und leben lässt. Gerade die stark Interdisziplinäre Ausrichtung der Computerlinguistik, in der man lernt, sowohl formal und theoretisch als auch empirisch und experimentell zu arbeiten, hat mir in meinem Berufsleben einige Türen geöffnet. Als wissenschaftlicher Koordinator eines Forschungsschwerpunktes an der TU Darmstadt fiel es mir z.B. leicht, die verschiedenen Wissenschaftskulturen in der richtigen Tonart anzusprechen. Auch, wenn man beruflich nicht in die Wissenschaft zielt, sondern beispielsweise Industrieprojekte leiten möchte oder IT-Consulting vor Augen hat, ist man mit einem Studium der Computerlinguistik aus den genannten Gründen bestens vorbereitet.




